REFERENZEN

 

 

 

IPScooter - Hinterzarten

www.ipscooter.de

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Das Möbelkabinett

www.moebelkabinett.de

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Holzschopf - Restaurant Franco

www.holzschopf-hinterzarten.de

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Ferienhaus Carola - Hinterzarten

www.ferienhaus-carola.com

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Deutsche Fotomeisterschaft 1997 Silbermedaille - 23. Kamera Louis Boutan

INTERNATIONALE AUSZEICHNUNGEN  BLUESPINE  FILMMUSIK

 

* Goldmedaille Deutsche Filmfestspiele – DAFF Sebniz

* Best Music Clip – Filmfestival Moskau

* Grand Prix – Filmfestival Tschechien

* Palme d`Or in Antibes / Cannes

* Goldmedaille – Pelagos Filmfestival Rom

* Golden Dolphin international Filmfestival - Moskau

* Best of Art – Filmfestival New York USA

* Best Music Video – international Wildlife Filmfestival Montana - USA

* Silbermedaille Filmfestival Lugano

* Silbermedaille Filmfestival Antwerpen

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SEAgrass Symphony

- Twilightzone Impressions -

- Mit musik von bluespine -

- gewinnerfilm "Internationales filmfestival golden dolphin moskau -

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Michael Goldschmidt by www.unterwasserwelt.de

 

 

Fast entschuldigend überreicht Oliver Kirsch sein neuestes Soundprojekt auf CD, es seien diesmal nur 26 Minuten auf den Tonträger eingespielt worden. Nun, es gibt an CD-Playern und Computer – Musikboxen ja eine Wiederholungsfunktion und die lohnt sich bei MARE NOSTRUM zu aktivieren.
Was mich ehrlich wundert, ist die Tatsache, dass der Vollblut – Musiker Kirsch noch nicht den Schritt gewagt hat, seine eigenproduzierten Silberscheiben einem Label zur Vermarktung anzuvertrauen. Mit MARE NOSTRUM, das einen schon nach wenigen Sekunden durch klare, führende Percussion und schwebende Soundelemente für sich vereinnahmt, hätte er auf jeden Fall den Schritt in diese Richtung unternehmen können.
Klassisch wurde produziert, klassisch im Mehrspurverfahren, ohne Computerunterstützung und klassisch im Gesang. Diesmal kommen auch reale Stimmen zu Gehör. Im Titel Nummer zwei „Abyss of Enigma“ hat Rosemarie Jakschitsch, Sopranistin bei der Stuttgarter Staatsoper, einen beeindruckenden Part. Wissend darum, dass die stimmliche Interpretation der eingebunden Arie im fließenden Sound von Oliver Kirsch eine völlig neue Herausforderung für die Sopranistin darstellte, kann man zum erstmals realisierten Experiment nur gratulieren.
Und was ist das, was sich im Song Nummer 6, „Undiscovered“, geradewegs ins Ohr stiehlt? Hat Oliver Kirsch sein Sparschwein geschlachtet und Shinead O`Connor engagiert? Kaum zu glauben, die 17-jährige Rocksängerin Anke Czöczock passt so nahtlos in den Song, dass trendig kommerzielle Alltagskost der Radiosender geradezu langweilig wirken. Punktierte Basspassagen schicken mit der richtigen Soundanlage, am besten mit Subwoofer, die berührende Emotion auf den Weg durch den Raum. Und dann taucht sie ab und macht Platz für ein fast trauriges Intermezzo, weil „Undiscovered“ schon vorbei ist...
Der Moderne huldigt der letzte Song „Sleepless Sounds“, der den Gedanken freien Lauf lässt, Kostproben von Klangelementen entlang der europäischen und arabischen Küsten des Mittelmers, des Mare Nostrum, generierend.
Der künstlerische, der akustische Bezug zum Element Wasser, das ist der Rote Faden, der durch die BLUSPINE – Produktionen der letzten Jahre führt. Opulent, besitzergreifend, charaktervoll, das steht für die musikalischen Erlebnisse mit den Veröffentlichungen von Oliver Kirsch. Es scheint, als wäre er jetzt ein großes Stück weiter gekommen, die BLUESPINE Pubertät ist überwunden, neue musikalische Wege und Interpretationen für das Element Wasser wurden gefunden.

Die Mühe, eingesetzt an der aktuellen CD, hat sich gelohnt. Klassische Produktionsmethoden und die Beherrschung vieler Instrumente, dazu die Gesangselemente, die die Vielfalt der auch alten Kulturen entlang des Mittelmeers spiegeln, das macht sich auch auf dem iPod gut, denn diese 26 Minuten und 3 Sekunden wollen wir immer dabei haben.

Bluspine
Mare Nostrum
Audio – CD
Erscheinungsjahr: 2008
Spieldauer: 26,03 Minuten
Preis: € 14,90
Bestellung: www.bluespine.de

 

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Michael Goldschmidt by www.unterwasserwelt.de

 

 

Manche ängstigen sich davor, für viele ist es ein Tauchgang – Highlight schlechthin, ein Wrack. Viele bekannte Relikte maritimer Katastrophen liegen in für Sporttaucher erreichbaren Tiefen und gehören auf den Malediven oder im Roten Meer zum Standardangebot von Tauchausfahrten oder Safaris. Oliver Kirsch besuchte weltweit 17 Schauplätze von Schiffsuntergängen und spielte zu den Szenen seiner Kamerabeobachtungen die Musik seiner parallel erschienenen Audio-CD ein.

Tauchen Sie, dann kennen Sie die meisten der wortlos und nur durch Videoszenen charakterisierten Zeitzeugen vergangener Epochen zumindest dem Namen nach, das eine oder andere vielleicht auch von persönlichen Besuchen. Natürlich fehlt eine Thistlegorm nicht, die seit ihrer Wiederentdeckung in den 80er Jahren einen ungebremsten Taucheransturm erlebt, unter dessen Auswirkungen sie sich langsam aber sicher aufzulösen scheint. Man muss schon sehr früh an ihrer letzten Ruhestätte sein, um den imposanten Rumpf frei von unzähligen Blasenketten zu erleben, die an der Substanz nagend aus allen Ritzen quellen.
Eine Salem Express, der auf der Seite liegende Klassiker auf ebenem Sandgrund, 20, 30 Meter tief, gehört zum szenischen Repertoir wie eine Rosalie Moller, die sich häufig mit starker Strömung die Besucher vom Leib hält.
Rotes Meer, Thailand, Malediven, Mittelmeer und der Bodensee bilden die Schauplätze konvertierter technischer Produkte, die nun der Natur neue Lebensgrundlagen bieten und mit bizarrem Bewuchs von Korallen, Algen oder einem Leintuch aus Sediment eine Veränderung erfahren, die schön und sentimental zugleich erscheint.
Die JURA im Bodensee fällt in dem überwiegend tropischen Sammelsurium der anderen 16 Schauplätze völlig aus dem Rahmen, bleibt sie doch den Tauchern für einen Abstieg vorbehalten, die dafür die notwendige Erfahrung und Ausrüstung mitbringen, sonst wird ein Abstieg in eiskalte und lichtlose Tiefen zum gefährlichen Pokerspiel mit ungewissem Ausgang.
Oliver Kirsch verzichtet auf belehrende Texte im Hintergrund, die Schauplätze trennende Schwarz – Weiß – Szenen und Schrifteinblendungen leiten über, vermitteln die wichtigsten Infos.
Wieder ein Kunstfilm aus der Werkstatt des Bild- und Tonkünstlers, ein Ausflug in dessen Archiv. Keine Neuproduktion mit großem Stab, eine Handkamera fängt ein, was man selbst erleben könnte oder auch schon erlebt hat. Kein Anspruch auf Vollständigkeit, kein Wrack spiegelt sich erschöpfend in seiner gesamten Vielfalt wieder, es sind Blicke, Augenblicke, flüchtig im Moment der Erfahrung, konserviert durch Optik und Aufzeichnungstechnik. Momentaufnahmen eines Besuchs.
Wer einen belehrenden Film sucht, der wäre enttäuscht, wer sich einfach quer durch die Welt der von Sporttauchern erreichbaren Wrackspots treiben lassen will, findet in diesem Film seine Zerstreuung.
Im Hintergrund untermalt die Musik der CD „Mare Nostrum“ die Bilder, die Oliver Kirsch nahezu zeitgleich herausgebracht hat und gibt den Kompositionen ein Gesicht.

Wie immer man es als Künstler auch macht, man macht es falsch... in den Augen derer, die es immer besser wissen. Die wenigen Schwarz – Weiß – Szenen, ein Impuls in die richtige Richtung, denn Wracks sind eigentlich keine niedlichen Installationen einer Disney – Produktion, bis auf wenige gezielt versenkte Objekte sind sie die sichtbaren Hinterlassenschaften von Katastrophen, die Leben, Hab und Gut nahmen.

DVD „Wracks“
Laufzeit: ca. 40 Minuten
Preis: € 18,90
Bestellung:
www.bluespine.de

 

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